Ausstellungseröffnung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Für neun Wochen stellt das Landesinstitut (LI) für Lehrerbildung und Schulentwicklung die Ausstellung "My Black Skin - Schwarz.Erfolgreich.Deutsch" aus. Begleitend zu den auf zwei Etagen gezeigten Porträts bietet das LI zwei Fortbildungen rund um die Themen gelingende Zusammenarbeit zwischen Schule und Familien afrikanischer Herkunft und Lernmaterialien für die Bildungsarbeit zu Schwarzsein und Afrika an.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 21.3.16 waren rund 50 Personen in LI gekommen. Ihnen berichteten zwei Protagonisten aus dem gleichnamigen Buch aus ihrem Leben: Marcus Ademola Karallus und Ato C. Yankah sind mit der Initiatorin Dayan Kodua auch an Schulen unterwegs, um dort über das Thema schwarze Hautfarbe und damit verbundene Zuschreibungen und Diskriminierungen zu diskutieren. Die ASM e.V. hat das Buch- und Ausstellungsprojekt unterstützt.

Rund 50 Gäste waren zur Ausstellungseröffnung gekommen. Fotos: ASM

Die Exponate werden im LI auf zwei Etagen verteilt ausgestellt.

 

ASM mit KAUSA Servicestelle Hamburg auf dem Marktplatz der Begegnungen

48 Unternehmen haben am zweiten Marktplatz der Begegnungen am 16.2.16 in der Handelskammer Hamburg teilgenommen. Sie kamen aus den verschiedensten Branchen und waren grundsätzlich daran interessiert, Flüchtlinge anzustellen, beziehungsweise sie auszubilden. Mehr als 1000 Flüchtlinge nutzten allein oder mit ihren Begleitern die Chance, mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.

An einer "Informationsinsel" stand die ASM gemeinsam mit Handels- und Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit Hamburg und dem neu gegründeten Zentrum W.I.R - work and integration for refugees. Während der dreistündigen Veranstaltung führten die fünf KAUSA-Mitarbeiter 216 Gespräche allein mit Flüchtlingen aus den verschiedensten Herkunftsregionen und weitere mit Lehrern und Betreuern. Da traf es sich gut, dass die neuen Projektmitarbeiter Hakim Chohbishat und Mohammad Tamim Wafa alle Gespräche am ASM-Stand auf Arabisch, Farsi und Dari führen konnten. In den Gesichtern der Flüchtlinge konnte man ihre Erleichterung darüber ablesen, dass sie ihre Fragen in ihrer Muttersprache stellen konnten. Vor dem Stand bildete sich eine große Menschentraube.

Beratung am Stand der ASM. Fotos: © ASM

 

Mehr als 1000 Menschen kamen zum dreistündigen Marktplatz. KAUSA-Servicestellen-Mitarbeiter Hakim Chohbishat beantwortete Fragen der Flüchtlinge auf Arabisch und Farsi.
Schon zum zweiten Mal hatte die Handelskammer Hamburg den Marktplatz der Begegnungen organisiert.Der Rat von Mohammad Tamim Wafa, der Dari spricht, war gefragt.
 

ASM kooperiert mit dem Institut für Mittelstandsforschung

Über einen Zeitraum von drei Jahren und mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht ein neues Projekt am Institut für Mittelstandsforschung (ifm) in Mannheim das Weiterbildungsverhalten in Migrantenunternehmen.

Die wirtschaftliche Bedeutung und die Beschäftigtenzahlen der von Migrantinnen und Migranten geführten Unternehmen steigen beständig. Migrantenunternehmen bilden jedoch ein Segment, welches bislang nur unzureichend in das System der beruflichen Bildung integriert ist. Die Charakteristika der Unternehmensführung, die betrieblichen Strukturen und die Zusammensetzung der Beschäftigten weisen darauf hin, dass Qualifizierungen in diesen Unternehmen mit erheblichen Barrieren verbunden sind. Vermutet wird ein dringender Handlungsbedarf.

Das Projekt zielt zunächst auf eine Bestandsaufnahme der Qualifikationsstrukturen sowie auf eine Erfassung des Weiterbildungsverhaltens von Migrantenunternehmen und deren Beschäftigten. Die ASM ist eines der drei kooperierenden Unternehmens- und Migrantennetzwerke, mit denen gemeinsam der ifm anschließend ermitteln möchte, inwieweit eine bedarfs- und zielgruppengerechte Qualifizierungsberatung und eine externe Unterstützung und Begleitung von Migrantenunternehmen die Partizipation an beruflicher Weiterbildung erhöht und Lernprozesse optimiert.

 

Jahresabschlussveranstaltung des Lotsenprojektes

Zu einer Jahresbilanz hat das Projekt "Recognition now and BeConnected - Willkommens- und Anerkennungslotsen in Hamburg" am 5.12.2015 die Mitglieder der afrikanischen Community aus Vereinen sowie private Personen eingeladen. In einer von adventlicher Atmosphäre geprägten Veranstaltung in den Räumen von Barmbek BASCH nutzten die Mitarbeiter der ASM und ihres Kooperationspartners AGIC die Gelegenheit, ihre Aufgaben und nach einem Jahr erreichten Ziele des Projektes zu präsentieren. Sie berichteten von Beispielen aus der Praxis und gaben einen Ausblick auf die Arbeit im kommenden Jahr.

Sieben Willkommen- und Anerkennungslotsen stellten sich auf der letzten Veranstaltung des Projektes im zu Ende gehenden Jahr vor und berichteten von ihrer Lotsentätigkeit. Sie informieren ehrenamtlich über das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse, begleiten Antragsteller durch das Verfahren und machen gezielte Verweisberatung.

Bei afrikanischen Spezialitäten und einem musikalischen Rahmenprogramm mit der Sängerin Love Newkirk konnten weit über 100 Gäste nicht nur in die Inhalte des Projektes eingeführt werden, sondern ihre Fragen loswerden und sich in der Community austauschen und vernetzen.

Der Saal im Veranstaltungszentrum Barmbek Basch war gut gefüllt.Reger Austausch über die Stuhlreihen vor Beginn der Veranstaltung. Fotos: © ASM/DouglasKenneth Gbandi, zusammen mit Katarzyna Rogacka-Michels Leiter des Lotsenprojektes, begrüßt die Gäste.
Katarzyna Rogacka-Michels zieht für das Projekt Bilanz für das erste Jahr der Laufzeit.Lotsen und einer ihrer Teilnehmer berichten über ihre Zusammenarbeit.Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung gab es einen lebhaften Austausch.
   
 

Zweiter Unternehmerstammtisch Wilhelmsburg am 1.12.2015

Regina Wittkamp vom Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Hamburg-Mitte und Frank Thieme, Spezialist auf dem Gebiet der Mitarbeiterbindung, waren die Referenten beim zweiten Unternehmerstammtisch im Café Westend in Wilhelmsburg am 1. Dezember 2015. Während Wittkamp den neun gekommenen Unternehmerinnen und Unternehmern die kostenlosen Unterstützungsmöglichkeiten des Arbeitgeber-Service bei der Suche nach Personal vorstellte, überraschte Berater Thieme die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die auch kleine Betriebe mit geringem Aufwand für den längerfristigen Verbleib ihrer Mitarbeiter umsetzen können. Beide Referenten blieben im Anschluss an ihren Input für Fragen in der Runde. Durch das lebhafte Interesse der Unternehmerinnen und Unternehmer entspann sich ein reger Austausch.
Infos zum Projekt Neue Wege für KMU - Interkulturelle Öffnung in der Praxis

 

Auftaktveranstaltung Unternehmerstammtisch Wilhelmsburg am 3.11.2015

Inhabern von kleinen und mittleren Betrieben aus Wilhelmsburg eine Möglichkeit zum Austausch zu geben, nach Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme zu suchen und sie gezielt zu bestimmten Themen rund um ihre Geschäftstätigkeit zu informieren - das ist der Anspruch des von der ASM e.V. neu initiierten Unternehmerstammtisches im Café Westend. Jeden ersten Dienstag im Monat laden wir im Rahmen unseres IQ-Projektes "Neue Wege für KMU - Interkulturelle Öffnung in der Praxis" Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Stadtteil dazu ein. Inputreferate zu den von ihnen gewünschten Themen werden dem persönlichen Austausch vorweggestellt.

An der Auftaktveranstaltung am 3. November nahmen neun Betriebsinhaber aus den Branchen Groß- und Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie teil. Der Unternehmer Mehmet Aydemir vom Mina Restaurant und Sen Ertan, der die Jet Station Akpinar leitet, stellten sich und ihr Unternehmen vor, anschließend gab es eine kleine Vorstellungsrunde mit allen Gästen. Viele Inhaber erzählten, sie hätten sich nach erfolgter Expansion wieder verkleinern müssen, weil es an geeignetem Personal gefehlt habe. Damit ist für uns als Organisatoren klar, dass wir das Thema "Personal finden und halten" als nächstes ins Programm aufnehmen werden.

Der nächste Unternehmerstammtisch Wilhelmsburg ist am Dienstag, 1.12.15 von 18.30 bis 20 Uhr im Café Westend, Vogelhüttendeich 17, 21107 Hamburg.

Für Essen und Getränke ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenlos.
Wenn Sie als Unternehmer/in unser Gast sein möchten, genügt ein kurzer Anruf bei Clement Klutse unter 361 38-745 oder eine e-mail: clement.klutse@asm-hh.de

Infos zum Projekt Neue Wege für KMU - Interkulturelle Öffnung in der Praxis

ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan begrüßt die Betriebsinhaber. Fotos: ASMNeun Unternehmerinnen und Unternehmer von KMU waren zum ersten Unternehmerstammtisch Wilhelmsburg gekommen.Der Unternehmer Mehmet Aydemir vom Mina Restaurant und Sen Ertan, der die Jet Station Akpinar leitet, wurden von ASM-Mitarbeiter Clement Klutse interviewt.
 

NDR lädt zur Ausstellungseröffnung ein

Anlässlich der ARD-Themenwoche "Heimat" zeigt der NDR die Ausstellung "My black skin- Schwarz.Erfolgreich.Deutsch" an seinem Standort Rotherbaum. Die Vorsitzende des ARD-Rundfunkrates, Dagmar Pohl-Laukamp, hatte am 5. Oktober zur Eröffnung der mit Unterstützung der ASM entstandenen Ausstellung eingeladen. NDR-Intendant Lutz Marmor begrüßte die Gäste. Unter ihnen waren Rundfunkratsmitglieder sowie einige der Protagonisten aus dem Buch- und Ausstellungsprojekt der Initiatorin Dayan Kodua.

Im Gremienbüro beim NDR kamen die geladenen Gäste der Ausstellungseröffnung schnell miteinander ins Gespräch.

Intendant Lutz Marmor, Dagmar Pohl-Laukamp, Rundfunkratsvorsitzende, die Porträtierte Beatrace Oola, Fotograf Thomas Leidig und Susanne Dorn, ASM e.V.Die Bilder mit den Biographie-Auszügen hingen im Erdgeschoss und im ersten Stock. Fotos: NDR/Ralf Pleßmann
 

KAUSA Servicestelle Hamburg präsentiert Angebote auf der Hanseatischen Lehrstellenbörse in der Handelskammer Hamburg

ASM-Mitarbeiterin Katarzyna Rogacka-Michels im Gespräch mit Interessenten. Foto: ASM

135 Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und dem Handwerk knüpften am 22. und 23. September in der Handelskammer Hamburg Kontakte zu Hamburger Schülern, ihren späteren potentiellen Mitarbeitern. Rund 13.000 Jugendliche nutzten die Chance, sich auf den Berufsorientierungsmessen Hanseatische Lehrstellenbörse und Handwerkswelten über die Ausbildungsplätze der teilnehmenden Betriebe zu informieren.

Auch die bei der ASM angesiedelte KAUSA Servicestelle Hamburg stellte ihre Dienstleistungen dort während der zweitägigen Messe an einem eigenen Stand vor. Vor allem Lehrer und mögliche Kooperationspartner interessierten sich für die Angebote der Servicestelle.

ASM-Mitarbeiterin Lale Incesu beteiligte sich am Bewerbungsmappencheck. Sie nahm die von den Schülern mitgebrachten Unterlagen unter die Lupe und gab ihnen Tipps für eine optimierte Darstellung.

 

ASM baut Brücke zum Arbeitgeber-Service

Unterstützung in Krisenzeiten, Beratung beim Aufsetzen einer Stellenanzeige und Zuschüsse bei der Weiterbildung von Mitarbeitern: Die Angebote des Arbeitgeber- Service gehen weit über die reine Arbeits- und Ausbildungsplatzvermittlung hinaus. Doch das Wissen darüber ist - nicht nur - unter der Zielgruppe Betriebsinhaber mit Migrationshintergrund bisher noch nicht sehr verbreitet.

ASM-Vorstandsmitglied Arzu Asani begrüßt die Teilnehmer des Informationsabends für Arbeitgeber.

Unternehmer und eine Unternehmerin berichten, wie sie die Leistungen des Arbeitgeber-Service in Anspruch genommen haben.ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan im Gespräch mit einer Teilnehmerin.
(Fotos: Kingsley Tabot)

Um Abhilfe zu schaffen, lud die ASM am 17.9.2015 Unternehmer zum gemeinsamen "Informationsabend für Arbeitgeber" mit dem Arbeitgeber-Service. In den Räumen der Agentur für Arbeit stellten dessen Mitarbeiterinnen und die Leiterin der bei der ASM angesiedelten KAUSA Servicestelle Hamburg, Arzu Pehlivan, ihre jeweiligen Angebote für Unternehmen vor.
Die Begrüßung der Teilnehmer übernahmen der Chef der Agentur für Arbeit Hamburg, Sönke Fock, und ASM-Vorstandsmitglied Arzu Asani. Im ersten Teil des Abends befragte ASM-Mitarbeiterin Arzu Pehlivan Silvia Gripp zu den Angeboten des Arbeitgeber-Service' im Bereich Ausbildung und stellte den Service der KAUSA Servicestelle Hamburg vor. Dabei wurde die Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur hervorgehoben.

ASM-Mitarbeiterin Susanne Dorn im Gespräch mit Cezary Gosiewski über dessen Personalplanung.
Arzu Pehlivan (re.), Leiterin der KAUSA Servicestelle Hamburg, interviewt Silvia Gripp über die Angebote der Agentur für Arbeit im Bereich Ausbildung.
Auf den Punkt gebrachte Informationen, ein Kurzfilm und von Unternehmern gemachte Erfahrungen machten es den Teilnehmern leicht, das Geschehen aufmerksam zu verfolgen.

 

Anschließend referierte Franziska Lorenz vom Arbeitgeber Service über Unterstützungsmöglichkeiten bei Einstellung und Qualifizierung von Personal.
ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan und Lorenz interviewten Betriebsinhaber und Angestellte: Demet Sezgin, Inhaberin Pflegedienst Sezgin, Erol Aydin, Inhaber Privat Shirt GmbH, Juweliersohn Ilker Disli, Kemal Karagöz von Mia e.V. - Migranten in Aktion und Mustafa Erdem Kaya, Schlachterei Kaya aus Wilhelmsburg berichteten, welche Angebote des AG Service' sie in Anspruch genommen haben, bzw. nehmen.

 

Marion Wartumjan im Interview mit Erol Aydin, Ilker Disli und Mustafa Erdem Kaya

 

"Ohne die Hilfe des Arbeitgeber-Service' wären wir nicht so schnell gewachsen", lobte Kemal Karagöz von der 2009 gegründeten Mia e.V. Dass jedoch auch der Arbeitgeber Service in Zeiten des demographischen Wandels keine Wunder vollbringen kann, machte die Erfahrung von ASM-Mitglied Erol Aydin deutlich.
Der Unternehmer, der drei Filialen betreibt, sagte: "Ich lasse meine Job-Angebote immer bei der Agentur für Arbeit veröffentlichen. Dieses Jahr habe ich aber nicht so viele Bewerbungen bekommen und keinen geeigneten Azubi einstellen können."

 

 

 

Hat sich für den Vorbereitungskurs auf die Ausbildereignungsprüfung angemeldet: Ilker Disli

Silvia Gripp vom Arbeitgeber-Service informiert Teilnehmende nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung.

Nach dem offiziellen Teil machten die Unternehmerinnen und Unternehmer sehr intensiv von der Möglichkeit Gebrauch, an Stehtischen bei einem Imbiss ihre individuellen Anliegen an die Mitarbeiterinnen des Arbeitgeber-Service' heranzutragen. Am Stand des ASM-Projektes "Neue Wege für KMU - Interkulturelle Öffnung in der Praxis" erhielten sie zudem Informationen zu den Beratungsangeboten für Betriebe, die das Projekt im Angebot hat. Fazit nach der dreistündigen Veranstaltung: Das Format hat sich bewährt und soll nach dem Willen der Beteiligten wiederholt werden.

Ausstellung "My black skin" in der BallinStadt

Vom 20. August bis 30. September 2015 war die aus dem Buchprojekt "My black skin - Schwarz.Erfolgreich.Deutsch" entstandene gleichnamige Ausstellung im Auswanderermuseum Hamburg - BallinStadt zu sehen. Die ASM e.V. hat die Umsetzung des Buches, in dem der Werdegang von 25 afrodeutschen Persönlichkeiten aufgezeigt wird, unterstützt- ebenso wie die darauf aufbauende Ausstellung.

Symbolträchtig: Porträts der Einwanderer und der Kinder von Einwanderern im Auswanderermuseum.

Ausstellung im Schlafsaal der BallinStadt Fotos: ASM
 

Tag der offenen Tür in der Handelskammer Hamburg

Ein vielfältiges Informations- und Unterhaltungsangebot hat die Handelskammer Hamburg auf ihrem ersten Tag der offenen Tür am Wochenende, 20./21. Juni geboten.

Ausbildungsberater Ali Erder berät eine junge Frau am ASM-Stand. Foto: ASM/Klutse

So konnten Besucher zum Beispiel bei der Mitmachaktion "Bau Dir Deine Stadt" ihre Wünsche und Ideen zur Stadtplanung und Verkehrspolitik praktisch ausprobieren. Mitarbeiter und ehrenamtlich engagierte Unternehmer informierten über aktuelle Fragen zu Bildungs- und Wirtschaftsthemen und standen Rede und Antwort.

Im ersten Stock beantworteten ASM-Mitarbeiter Fragen rund um das Thema Ausbildung, gemeinsam mit den Kollegen der Handelskammer.

Mehrmals am Tag gab es Führungen durch das Gebäude der Kammer. Auch an Kinder wurde gedacht: Für sie gab es eine Schatzsuche.

 

Infoveranstaltung zur Fachkräftegewinnung am Diversity Day

Rote Ledergarnituren und ein langer Bartresen bildeten am 9.6.2015 die Kulisse für die Veranstaltung "Vielfalt unternehmen - Fachkräfte gewinnen" im Arcotel Rubin Hamburg. Anlässlich des bundesweiten Diversity Days waren Betriebsinhaberinnen und -inhaber von kleinen und mittleren Unternehmen eingeladen worden. Das von der Leitung des IQ Netzwerks Hamburg - NOBI bei der Handwerkskammer Hamburg und der ASM e.V. gemeinsam vorbereitete Programm enthielt Interviews mit Personalverantwortlichen sowie Unternehmerinnen und Unternehmern.

Zu ihrem Betrieb und ihrer Personalpolitik befragt wurden der Inhaber der Firma "All about cars", Soner Candan, Patrick Shemshadian, Geschäftsführer vom Reisebüro an der Alster, Rainer Müller und Gabriele Koblitz, Führungskräfte im Arcotel Rubin, Döndü Kischkel, Personalleiterin der GRG Services Hamburg, der Geschäftsführer der Fahrzeuglackierung Peters, Claus Brettner sowie der Vorstandsvorsitzende der Novum Hotels Holding, David Etmenan. Einige der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer gehörten bereits zu den 120 Betrieben in Hamburg, die die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete der Auftritt von Kerim Pamuk. Der Kabarettist zeigte Ausschnitte aus seinem Programm Leidkultur.

Interviews an Stehtischen: Betriebsinhaber und Personalverantwortliche berichten über ihre Personalpolitik

In lockerer Atmosphäre ging es um das wichtige Thema Fachkräftesicherung Fotos: © Handwerkskammer Hamburg/Clauditz

 

Ausstellungseröffnung "My Black Skin" bei Hapag-Lloyd

Ein König aus Ghana, Akademiker und Künstler trafen am 4. Juni auf Vertreter der Schifffahrtsbranche. Ort dieses bunten Zusammentreffens war das Ballinhaus von Hapag Lloyd an der Binnenalster. Das norddeutsche Traditionsunternehmen war Gastgeber der Vernissage für die Ausstellung "My Black Skin - Schwarz. Erfolgreich. Deutsch". Die 120 Gäste wurden von Anthony Firmin, Vorstandsmitglied operatives Geschäft bei Hapag-Lloyd begrüßt. Firmin, der selbst vor 30 Jahren nach Deutschland eingewandert war, verdeutlichte in seiner Rede anhand von Zahlen, warum die Reederei der ideale Partner für das Ausstellungsprojekt ist: Hapag Lloyd hat 600 Büros in 113 Ländern, darunter 16 Länder des afrikanischen Kontinents, weltweit 11.500 Mitarbeiter und vor kurzem hat sich das Unternehmen mit der chilenischen Reederei CSAV zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss hatte auch den Ausschlag dafür gegeben, dass Hapag-Lloyd die von der Schauspielerin Dayan Kodua initiierte Ausstellung zeigt. Für sechs Wochen ist sie Mitarbeitern und Besuchern zugänglich und an zwei Tagen pro Woche auch der Öffentlichkeit (bis 16.7. dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr, Ballindamm 25, Erdgeschoss).

Die Internistin Susan, der Anwalt Iyare Allen Imasi und die Professorin Rose Baaba Folson (v.li.n.re.)

Als der erste große Ansturm vorbei war, nahmen sich einige Besucher die Zeit, die Porträts in Ruhe zu studieren.
Die Hamburger Künstlerin Tita do Rego Silva vor ihrem Porträt.

Start up-Gründerin und Botschafterin für Mode aus Afrika Beatrace A. Oola (re.) mit Dayan Kodua. Die Schauspielerin ist die Herausgeberin des Buchs „My black-skin“ und die Initiatorin der Ausstellung.
Mithilfe der finanziellen Unterstützung des Netzwerkes zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten – NOBI und der Hamburger Schulbehörde konnte Dayan Kodua die Ausstellung umsetzen.
Gäste während der Begrüßung von Anthony Firmin, Vorstandsmitglied operatives Geschäft bei Hapag Lloyd.

Viele der Protagonisten waren eigens aus Norddeutschland zu dem Event angereist. So kamen etwa aus Bremen Prof. Dr. Rose Baaba Folson und der Abgeordnete Elombo Bolayela sowie aus Kiel der Anwalt Iyare Allen Imasi. Sie und die anwesenden porträtierten Hamburger hatten sich zuletzt beim Release des Buches "My Black Skin - Schwarz. Erfolgreich. Deutsch" im April letzten Jahres gesehen (Bericht siehe weiter unten). Die Ausstellung zeigt die Aufnahmen des Fotografen Thomas Leidig aus dem Text-Bildband. Autorin Susanne Dorn hat ihre ausführlichen Porträts über beruflich erfolgreiche Deutsche mit afrikanischen Wurzeln aus dem Buch für die Ausstellung in Kurzform gefasst. Schon beim Entstehen des Buches hatte Dayan Kodua die Idee, darauf basierend eine Wander-Ausstellung zu konzipieren. Nach dem Auftakt bei Hapag Lloyd sind weitere Orte angedacht und bereits jetzt steht fest, dass der NDR diese außergewöhnliche Ausstellung im Herbst zeigt. Finanzielle Unterstützung erhielt die Initiatorin vom IQ Ländernetzwerk Hamburg - NOBI und ASM-PR-Referentin Susanne Dorn ist bei der Akquise von Locations behilflich.

 

Auftaktveranstaltung zur neuen KAUSA Servicestelle Hamburg

Am 7. April 2015 konnten wir zum ersten Mal zu einer Veranstaltung im 2014 eröffneten modernen Handelskammer InnovationCampus einladen.
Vor 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellten Marion Wartumjan und Arzu Pehlivan, die Leiterinnen der seit Januar bei der ASM angesiedelten KAUSA Servicestelle Hamburg das Struktur-Projekt vor. Handelskammer Hamburg-Geschäftsführer Armin Grams, Leiter des Geschäftsbereichs Berufsbildung, hielt ein Grußwort. Anschließend referierte die aus Bonn angereiste Birgit Garbe-Emden von der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA), Programmbereich Jobstarter beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) über die KAUSA Servicestellen, die es bereits in 13 Bundesländern gibt.

Großer Andrang bei der Anmeldung zur Auftaktveranstaltung der KAUSA Servicestelle Hamburg.
ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan begrüßte die Teilnehmer. Fotos: Kingsley Tabot
Die 100 Stühle im Hörsaal des Handelskammer InnovationsCampus waren belegt.

Auch die Einstellungsberatung, MIGRATION der Polizei Hamburg informierte sich.Grußwort von Armin Grams, Geschäftsführer Leiter Geschäftsbereich Berufsbildung der Handelskammer Hamburg.
  
Abwechslungsreich machten die Veranstaltung Musiker der Shibly Band, ein Kurzfilm über Ausbildung mit Azubis und eine Podiumsdiskussion. An dem von ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan geleiteten Gespräch nahmen Peter Gorzkulla-Lüdemann, Projektleiter Jugendberufsagenturen, der Unternehmer Erol Geyik und Irene Appiah von der Behörde für Schule und Berufsbildung teil.

Die 100 im Hörsaal aufgestellten Stühle waren lückenlos besetzt und nach dem offiziellen Teil suchten viele Lehrkräfte, Selbstständige, Ehrenamtliche von Migrantenorganisationen und Vertreter von Vereinen bei einem Glas Wein das Gespräch miteinander.
Birgit Garbe-Emden von der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) in Bonn, gab einen Überblick über das Förderprogramm.
1,5 Stunden Programm mit Musik zur Auflockerung zwischendurch boten wir den Gästen. Danach nutzten viele die Gelegenheit zum Austausch untereinander.

Arzu Pehlivan leitet die KAUSA-Servicestelle Hamburg gemeinsam mit Marion Wartumjan.
 

Neuauflage einer Erfolgsausstellung "Wir sind Hamburger"

Was ist für Sie typisch hamburgisch? Was bedeutet Heimat für Sie? Hier kommen Sie zu den Mini-Interviews, die wir mit den Porträtierten der Ausstellung „Wir sind Hamburger“ geführt haben.

Wir sind Hamburger von Jörg Müller auf Vimeo.

 

Im Jahr 2006 sorgte die Ausstellung "Wir sind Hamburger" für Aufsehen in Hamburg. 49 großformatige Plakate zeigten türkische Migranten aus Hamburg, die die den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft hatten. Überall dort in der Hansestadt, wo die Wanderausstellung zu sehen war, stieß sie auf eine positive Resonanz. Ihre Botschaft lautete: Das breite Angebot an Waren und Dienstleistungen der türkischstämmigen Unternehmer bereichern die Wirtschaft und das Leben im Stadtstaat. >> Mehr

 

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