ASM auf dem Forum Flüchtlingshilfe

An 94 Ständen konnten sich Besucher auf dem Markt der Möglichkeiten des Forums Flüchtlingshilfe am 23.9.2016 auf Kampnagel informieren. Auf dem von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration zum zweiten Mal organisierten Forum teilten sich das ASM-Projekt KAUSA Servicestelle Hamburg und die Hamburger Stiftung für Migranten einen Stand.

Der Stand von Stiftung und Verein war immer gut besucht. Fotos: ASM
ASM-Mitarbeiter Hakim Chobishat im Gespräch mit einem Besucher.

Die Stiftung war 2008 aus ASM hervorgegangen und ist in den Räumen des Vereins beheimatet - da passte die räumliche Nähe perfekt! In den Hallen wurden die vielen Facetten des ehrenamtlichen und auch hauptamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe sichtbar. Die Besucher, zum großen Teil Ehrenamtliche aber auch Vertreter von Instituten und öffentlichen Einrichten wie zum Beispiel Mitarbeiter von Flüchtlingsunterkünften, tauschten sich an den Ständen aus, erhielten Informationen und konnten sich vernetzen.

Das Engagement von ASM wurde übrigens auch an zwei weiteren Ständen sichtbar: Zum einen am Stand des IQ-Netzwerkes Hamburg - NOBI, zum anderen am Stand von Chancen am FLUCHTort Hamburg/FLUCHTort Hamburg.5.0, wo wir jeweils ein Teilprojekt im Netzwerk sind.

 

Round-Table-Gespräch mit Harburger Unternehmern

Wie können Harburger Betriebe auf den drohenden Fachkräftemangel reagieren? Darüber diskutierten die Teilnehmer beim Round Table im Elbcampus. Foto: ASM

 

Am 22.9.2016 waren Harburger Geschäftsleute in den Elbcampus geladen. Gastgeber des Round-Table-Gesprächs waren die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), das IQ Netzwerk Hamburg - NOBI und ASM.

Nach einer Führung durch den Elbcampus diskutierten 23 Teilnehmer über die demographische Entwicklung Hamburgs und des Stadtteils. Dabei ging es auch darum, was dies perspektivisch im Hinblick auf den Fachkräftebedarf für die Harburger Unternehmer bedeutet und welche Strategien es für die Nachwuchsgewinnung gibt. Naturgemäß ging es auch um ganz persönliche Erfahrungen, Sorgen und Nöte der anwesenden Unternehmer.

Mit den Ende 2015 gestarteten Round-Table-Gesprächen waren die drei Partner schon in den Stadtteilen Altona, Bergedorf und Billstedt zu Gast. Weitere Stadtteile sind in Planung.

 

ASM informiert Schüler auf der Lehrstellenbörse der Handelskammer

ASM-Mitarbeiter Gürkan Makas am Stand des Vereins auf der Lehrstellenbörse. Foto: ASM
Schüler der Abgangsklassen und ihre Betreuer nutzten auf der diesjährigen Hanseatischen Lehrstellenbörse der Handelskammer Hamburg ihre Chance, sich bei Betrieben über freie Ausbildungsplätze zu informieren. 126 Unternehmen aus Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleistungen sowie öffentliche Unternehmen und Verbände standen den jungen Menschen am 20. und 21. September 2016 an diversen Orten in der Handelskammer Rede und Antwort.
Wie jedes Jahr war auch in diesem Jahr der Stand von ASM, diesmal vertreten mit den Flüchtlingsprojekten "Perspektive Ausbildung" und "Teilhabe durch Ausbildung" sowie der KAUSA Servicestelle Hamburg, Anlaufstelle für Schüler mit Migrationshintergrund sowie ihre Lehrer und Mentoren.
 

Infoveranstaltung: Berufliche Perspektiven für Geflüchtete bei der Bahn

Welche Einstiegsmöglichkeiten für Ausbildung und Arbeit bietet die Deutsche Bahn? Um das zu erfahren, sind 55 junge Geflüchtete am 29.7.2016 zu einer Informationsveranstaltung des Konzerns in die Ausbildungswerkstatt der Bahn in Ohlsdorf gekommen. Die meisten von ihnen hatten durch Mitarbeiter der bei ASM angesiedelten KAUSA Servicestelle Hamburg von der Veranstaltung gehört und waren von ihnen zur Teilnahme motiviert worden. Begrüßt wurden sie von Vertretern der Bereiche DB Netz und der S-Bahn Hamburg.

Im Laufe der zweieinhalbstündigen Einführung stellten die Personalverantwortlichen Ausbildungsberufe, Arbeitsmöglichkeiten und das Berufsvorbereitungsprogramm "Chance plus" vor. "Chance plus" ist die unternehmenseigene Einstiegsqualifizierung der DB, die diese in mehreren Berufsfeldern anbietet. Für Geflüchtete hat die Bahn dem Berufsvorbereitungsprogramm eine achtwöchige Orientierungs- und Vorbereitungsmaßnahme vorgeschaltet. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den Berufen im gewerblich-technischen Bereich. Die KAUSA-Servicestelle-Mitarbeiter Hakim Chohbishat und Tamim Wafa übersetzen die Informationen in die Muttersprachen der Anwesenden.

Durch die Kooperation mit der KAUSA Servicestelle will die Bahn Teilnehmer für die achtwöchige, im September beginnende Maßnahme gewinnen, die im Idealfall zur Aufnahme in "Chance plus" führt. Der überwiegende Teil der Absolventen dieses aus theoretischen und praktischen Anteilen bestehenden Berufsvorbereitungsprogramms wird im Anschluss in eine Ausbildung oder direkt in einen Job übernommen.

Die Mehrheit der Geflüchteten hinterließen ihre Bewerbungsunterlagen, weil sie sich spätestens nach der Führung durch die Ausbildungswerkstatt sehr gut vorstellen konnten, über den vorgestellten Weg Berufsvorbereitungsprogramm und "Chance plus" einer von mehr als 11.000 Auszubildenden der Bahn zu werden.

Hakim Chohbishat, Tamim Wafa (ASM) und Markus von Have von der Deutschen Bahn (v. links nach re.)
55 Geflüchtete interessierten sich für einen Einstieg im Konzern. Fotos: ASM
Führung durch den Bereich Metallbearbeitung in der Ausbildungswerkstatt.
Werkstattführung nach dem theoretischen Teil zu „Chance plus“, der Einstiegsqualifizierung der Bahn.
 

"Partner am Arbeits- und Ausbildungsmarkt" - Infoabend für Arbeitgeber

Bereits zum zweiten Mal hat die bei ASM angesiedelte KAUSA Servicestelle Hamburg gemeinsam mit dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit (AfA) eine Informationsveranstaltung für migrantische Arbeitgeber organisiert. 25 Unternehmerinnen und Unternehmer wurden in den Räumen der AfA von Agenturchef Sönke Fock, Arbeitsagentur-Mitarbeitern und dem Gast von der Koordinierungsstelle Migration in der Bundesagentur für Arbeit, Dirk Buchwald, begrüßt.

Einen überraschenden Einstieg in die Themen Aus- und Weiterbildung hatte sich ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan ausgesucht: Sie gratulierte dem Veranstaltungsteilnehmer Paul Attipetty zum 30-jährigen Bestehen seines Restaurants Jaipur in Uhlenhorst mit einem Blumenstrauß. Wartumjan betonte die Ausbildungsleistung des Gastronomen, der seit 2007 in seinen zwei Restaurants Fachkräfte im Gastgewerbe ausbildet.

In der ersten Gesprächsrunde mit den Vertreterinnen der Novum Hotelgruppe Laura Klinkhammer und Julia Zimmermann und dem Betriebsinhaber von Mosaic outlet, Youssuf Rahimi, ging es neben dem Thema Ausbildung um die Bedeutung von Weiterqualifizierungen. Bedingt durch die starke Konkurrenz in Hamburg, ist die Novum Group offen für alle Bewerber, die in der Hotellerie arbeiten möchten. Zur Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter plant das Unternehmen eine eigene Akademie.

Die Unternehmen erhielten einen Überblick über die umfangreichen Fördermöglichkeiten.ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan (2. v.li.) im Gespräch mit Katy Ippolito, Franziska Lorenz, Laura Klinkhammer, Julia Zimmermann und Youssuf Rahimi (v.l.)

Im zweiten Teil der Veranstaltung interviewte KAUSA-Projektleiterin Katarzyna Rogacka-Michels Katy Ippolito vom Arbeitgeber-Service und den Inhaber der Firma gamespipe GmbH, Hakan Bölük, der auf der Suche nach einem Auszubildenden eine positive Erfahrung mit dem Arbeitgeber-Service gemacht. "Es ging sehr schnell, dann hatten wir einen", freut sich Bölük über die erfolgreiche Vermittlung. In dem Gespräch wurden auch Angebote der KAUSA Servicestelle Hamburg für Unternehmer vorgestellt.
Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war das Get-Together beim Buffet. Die Unternehmer nutzten die Gelegenheit sich miteinander und mit den Mitarbeitern des Arbeitgeber-Services individuell auszutauschen und von ihren Erfahrungen der Personalsuche zu sprechen. Abdullah Ahrari, Geschäftsführer des Ariane Pflegedienstes mit mehr als 230 Mitarbeitern, resümiert über den Infoabend: "Ich habe von den ganzen Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit nichts gewusst. Jetzt kann ich mir überlegen, welche Unterstützung für unseren Betrieb in Frage kommt."

 

Diversity Day 2016: Unternehmer berichten über ihre Erfahrungen mit Geflüchteten

Einen besseren Ort für eine Veranstaltung zum diesjährigen Diversity Day hätte es nicht geben können: Als die Kunden weg waren, kamen am 7.6. rund 60 Gäste in die Haspa Filiale am Steindamm, wo Hamburg so vielfältig ist, wie an kaum einem anderen Ort. Die rund 40 anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer unter den Gästen erfuhren von Vertretern von Groß- und Kleinunternehmen, wie diese sich auf die Beschäftigung von Geflüchteten eingestellt haben - und umgekehrt. Eingeladen hatten die Koordination des Netzwerkes NOBI bei der HWK und ASM, die sich mit ihrem Projekt "Neue Wege für KMU - Interkulturelle Öffnung in der Praxis" auch um das Aufschließen von Betrieben für Zugewanderte bemüht.

Zur Sprache brachten viele an dem Abend, dass sie sich bei ihren Bemühungen zur beruflichen Integration dieser Zielgruppe mit diversen Aufenthaltstiteln mehr Unterstützung von behördlicher Seite wünschen würden, sie oft allein vor bürokratischen Hürden stünden. Eine Mitarbeiterin vom Unternehmensservice des W.I.R - work & integration for refugees stellte die Vorgehensweise des im September 2015 gegründeten Projektes vor.

Abgerundet wurden die Erfahrungsberichte der Betriebe mit einem eindrucksvollen Auftritt von Akteuren der Bühne für Menschenrechte. Das Konzept des dokumentarischen Theaters besteht darin, die Fluchtursachen von Individuen und ihre Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem in deren eigenen Worten durch Schauspieler wiederzugeben. Ein Schauspieler zitierte an diesem Abend Ali aus Togo, eine Sängerin und ein Cellist begleiteten seinen Auftritt musikalisch.

Viele Gäste waren sichtlich beeindruckt und nachdenklich. Trotz der großen Hitze - Hamburg hatte gerade mit Sicherheit einige der heißesten Tage des noch jungen Sommers hinter sich - verließen die meisten von ihnen die Veranstaltung erst nach einer Stärkung am Buffet, verbunden mit einem ausgiebigen Austausch mit anderen Gästen - nicht zuletzt auch über deren und die eigenen gemachten Erfahrungen mit der Beschäftigung von Flüchtlingen.

Besim Ameti, Ausbildungs- und Bezirksleiter von Dat Backhus, Martina und Arno Zietz, Zietz Elektrotechnik GmbH, die Betriebsberaterin im W.I.R-Unternehmensservice Asja Meretzki, Kenan Bahcivan von whatevermobile mit Moderator Burak Celebi (v.li.)Aufmerksame Gäste in der Haspa-Filiale am Steindamm, die für die Veranstaltung ein ausgezeichneter Gastgeber war. Fotos: ASM
Besmin Ameti (re.) berichtet von seinen jahrelangen Erfahrungen mit der Einstellung von Flüchtlingen; links vom ihm steht Christian Bremert, Kfz-Meister und Ausbildungsleiter bei Leseberg Automobile GmbH.Gaben sehr eindrucksvolle Ausschnitte aus ihrem Programm Asyl-Monologe: 3 Mitwirkende der bundesweit aktiven Bühne für Menschenrechte
 

Ausstellungseröffnung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Für neun Wochen stellt das Landesinstitut (LI) für Lehrerbildung und Schulentwicklung die Ausstellung "My Black Skin - Schwarz.Erfolgreich.Deutsch" aus. Begleitend zu den auf zwei Etagen gezeigten Porträts bietet das LI zwei Fortbildungen rund um die Themen gelingende Zusammenarbeit zwischen Schule und Familien afrikanischer Herkunft und Lernmaterialien für die Bildungsarbeit zu Schwarzsein und Afrika an.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 21.3.16 waren rund 50 Personen in LI gekommen. Ihnen berichteten zwei Protagonisten aus dem gleichnamigen Buch aus ihrem Leben: Marcus Ademola Karallus und Ato C. Yankah sind mit der Initiatorin Dayan Kodua auch an Schulen unterwegs, um dort über das Thema schwarze Hautfarbe und damit verbundene Zuschreibungen und Diskriminierungen zu diskutieren. Die ASM e.V. hat das Buch- und Ausstellungsprojekt unterstützt.

Rund 50 Gäste waren zur Ausstellungseröffnung gekommen. Fotos: ASM

Die Exponate werden im LI auf zwei Etagen verteilt ausgestellt.

 

ASM mit KAUSA Servicestelle Hamburg auf dem Marktplatz der Begegnungen

48 Unternehmen haben am zweiten Marktplatz der Begegnungen am 16.2.16 in der Handelskammer Hamburg teilgenommen. Sie kamen aus den verschiedensten Branchen und waren grundsätzlich daran interessiert, Flüchtlinge anzustellen, beziehungsweise sie auszubilden. Mehr als 1000 Flüchtlinge nutzten allein oder mit ihren Begleitern die Chance, mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.

An einer "Informationsinsel" stand die ASM gemeinsam mit Handels- und Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit Hamburg und dem neu gegründeten Zentrum W.I.R - work and integration for refugees. Während der dreistündigen Veranstaltung führten die fünf KAUSA-Mitarbeiter 216 Gespräche allein mit Flüchtlingen aus den verschiedensten Herkunftsregionen und weitere mit Lehrern und Betreuern. Da traf es sich gut, dass die neuen Projektmitarbeiter Hakim Chohbishat und Mohammad Tamim Wafa alle Gespräche am ASM-Stand auf Arabisch, Farsi und Dari führen konnten. In den Gesichtern der Flüchtlinge konnte man ihre Erleichterung darüber ablesen, dass sie ihre Fragen in ihrer Muttersprache stellen konnten. Vor dem Stand bildete sich eine große Menschentraube.

Beratung am Stand der ASM. Fotos: © ASM

 

Mehr als 1000 Menschen kamen zum dreistündigen Marktplatz. KAUSA-Servicestellen-Mitarbeiter Hakim Chohbishat beantwortete Fragen der Flüchtlinge auf Arabisch und Farsi.
Schon zum zweiten Mal hatte die Handelskammer Hamburg den Marktplatz der Begegnungen organisiert.Der Rat von Mohammad Tamim Wafa, der Dari spricht, war gefragt.
 

ASM kooperiert mit dem Institut für Mittelstandsforschung

Über einen Zeitraum von drei Jahren und mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht ein neues Projekt am Institut für Mittelstandsforschung (ifm) in Mannheim das Weiterbildungsverhalten in Migrantenunternehmen.

Die wirtschaftliche Bedeutung und die Beschäftigtenzahlen der von Migrantinnen und Migranten geführten Unternehmen steigen beständig. Migrantenunternehmen bilden jedoch ein Segment, welches bislang nur unzureichend in das System der beruflichen Bildung integriert ist. Die Charakteristika der Unternehmensführung, die betrieblichen Strukturen und die Zusammensetzung der Beschäftigten weisen darauf hin, dass Qualifizierungen in diesen Unternehmen mit erheblichen Barrieren verbunden sind. Vermutet wird ein dringender Handlungsbedarf.

Das Projekt zielt zunächst auf eine Bestandsaufnahme der Qualifikationsstrukturen sowie auf eine Erfassung des Weiterbildungsverhaltens von Migrantenunternehmen und deren Beschäftigten. Die ASM ist eines der drei kooperierenden Unternehmens- und Migrantennetzwerke, mit denen gemeinsam der ifm anschließend ermitteln möchte, inwieweit eine bedarfs- und zielgruppengerechte Qualifizierungsberatung und eine externe Unterstützung und Begleitung von Migrantenunternehmen die Partizipation an beruflicher Weiterbildung erhöht und Lernprozesse optimiert.

 

Jahresabschlussveranstaltung des Lotsenprojektes

Zu einer Jahresbilanz hat das Projekt "Recognition now and BeConnected - Willkommens- und Anerkennungslotsen in Hamburg" am 5.12.2015 die Mitglieder der afrikanischen Community aus Vereinen sowie private Personen eingeladen. In einer von adventlicher Atmosphäre geprägten Veranstaltung in den Räumen von Barmbek BASCH nutzten die Mitarbeiter der ASM und ihres Kooperationspartners AGIC die Gelegenheit, ihre Aufgaben und nach einem Jahr erreichten Ziele des Projektes zu präsentieren. Sie berichteten von Beispielen aus der Praxis und gaben einen Ausblick auf die Arbeit im kommenden Jahr.

Sieben Willkommen- und Anerkennungslotsen stellten sich auf der letzten Veranstaltung des Projektes im zu Ende gehenden Jahr vor und berichteten von ihrer Lotsentätigkeit. Sie informieren ehrenamtlich über das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse, begleiten Antragsteller durch das Verfahren und machen gezielte Verweisberatung.

Bei afrikanischen Spezialitäten und einem musikalischen Rahmenprogramm mit der Sängerin Love Newkirk konnten weit über 100 Gäste nicht nur in die Inhalte des Projektes eingeführt werden, sondern ihre Fragen loswerden und sich in der Community austauschen und vernetzen.

Der Saal im Veranstaltungszentrum Barmbek Basch war gut gefüllt.Reger Austausch über die Stuhlreihen vor Beginn der Veranstaltung. Fotos: © ASM/DouglasKenneth Gbandi, zusammen mit Katarzyna Rogacka-Michels Leiter des Lotsenprojektes, begrüßt die Gäste.
Katarzyna Rogacka-Michels zieht für das Projekt Bilanz für das erste Jahr der Laufzeit.Lotsen und einer ihrer Teilnehmer berichten über ihre Zusammenarbeit.Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung gab es einen lebhaften Austausch.
   
 

NDR lädt zur Ausstellungseröffnung ein

Anlässlich der ARD-Themenwoche "Heimat" zeigt der NDR die Ausstellung "My black skin- Schwarz.Erfolgreich.Deutsch" an seinem Standort Rotherbaum. Die Vorsitzende des ARD-Rundfunkrates, Dagmar Pohl-Laukamp, hatte am 5. Oktober zur Eröffnung der mit Unterstützung der ASM entstandenen Ausstellung eingeladen. NDR-Intendant Lutz Marmor begrüßte die Gäste. Unter ihnen waren Rundfunkratsmitglieder sowie einige der Protagonisten aus dem Buch- und Ausstellungsprojekt der Initiatorin Dayan Kodua.

Im Gremienbüro beim NDR kamen die geladenen Gäste der Ausstellungseröffnung schnell miteinander ins Gespräch.

Intendant Lutz Marmor, Dagmar Pohl-Laukamp, Rundfunkratsvorsitzende, die Porträtierte Beatrace Oola, Fotograf Thomas Leidig und Susanne Dorn, ASM e.V.Die Bilder mit den Biographie-Auszügen hingen im Erdgeschoss und im ersten Stock. Fotos: NDR/Ralf Pleßmann
 

KAUSA Servicestelle Hamburg präsentiert Angebote auf der Hanseatischen Lehrstellenbörse in der Handelskammer Hamburg

ASM-Mitarbeiterin Katarzyna Rogacka-Michels im Gespräch mit Interessenten. Foto: ASM

135 Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und dem Handwerk knüpften am 22. und 23. September in der Handelskammer Hamburg Kontakte zu Hamburger Schülern, ihren späteren potentiellen Mitarbeitern. Rund 13.000 Jugendliche nutzten die Chance, sich auf den Berufsorientierungsmessen Hanseatische Lehrstellenbörse und Handwerkswelten über die Ausbildungsplätze der teilnehmenden Betriebe zu informieren.

Auch die bei der ASM angesiedelte KAUSA Servicestelle Hamburg stellte ihre Dienstleistungen dort während der zweitägigen Messe an einem eigenen Stand vor. Vor allem Lehrer und mögliche Kooperationspartner interessierten sich für die Angebote der Servicestelle.

ASM-Mitarbeiterin Lale Incesu beteiligte sich am Bewerbungsmappencheck. Sie nahm die von den Schülern mitgebrachten Unterlagen unter die Lupe und gab ihnen Tipps für eine optimierte Darstellung.

 

ASM baut Brücke zum Arbeitgeber-Service

Unterstützung in Krisenzeiten, Beratung beim Aufsetzen einer Stellenanzeige und Zuschüsse bei der Weiterbildung von Mitarbeitern: Die Angebote des Arbeitgeber- Service gehen weit über die reine Arbeits- und Ausbildungsplatzvermittlung hinaus. Doch das Wissen darüber ist - nicht nur - unter der Zielgruppe Betriebsinhaber mit Migrationshintergrund bisher noch nicht sehr verbreitet.

ASM-Vorstandsmitglied Arzu Asani begrüßt die Teilnehmer des Informationsabends für Arbeitgeber.

Unternehmer und eine Unternehmerin berichten, wie sie die Leistungen des Arbeitgeber-Service in Anspruch genommen haben.ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan im Gespräch mit einer Teilnehmerin.
(Fotos: Kingsley Tabot)

Um Abhilfe zu schaffen, lud die ASM am 17.9.2015 Unternehmer zum gemeinsamen "Informationsabend für Arbeitgeber" mit dem Arbeitgeber-Service. In den Räumen der Agentur für Arbeit stellten dessen Mitarbeiterinnen und die Leiterin der bei der ASM angesiedelten KAUSA Servicestelle Hamburg, Arzu Pehlivan, ihre jeweiligen Angebote für Unternehmen vor.
Die Begrüßung der Teilnehmer übernahmen der Chef der Agentur für Arbeit Hamburg, Sönke Fock, und ASM-Vorstandsmitglied Arzu Asani. Im ersten Teil des Abends befragte ASM-Mitarbeiterin Arzu Pehlivan Silvia Gripp zu den Angeboten des Arbeitgeber-Service' im Bereich Ausbildung und stellte den Service der KAUSA Servicestelle Hamburg vor. Dabei wurde die Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur hervorgehoben.

ASM-Mitarbeiterin Susanne Dorn im Gespräch mit Cezary Gosiewski über dessen Personalplanung.
Arzu Pehlivan (re.), Leiterin der KAUSA Servicestelle Hamburg, interviewt Silvia Gripp über die Angebote der Agentur für Arbeit im Bereich Ausbildung.
Auf den Punkt gebrachte Informationen, ein Kurzfilm und von Unternehmern gemachte Erfahrungen machten es den Teilnehmern leicht, das Geschehen aufmerksam zu verfolgen.

 

Anschließend referierte Franziska Lorenz vom Arbeitgeber Service über Unterstützungsmöglichkeiten bei Einstellung und Qualifizierung von Personal.
ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan und Lorenz interviewten Betriebsinhaber und Angestellte: Demet Sezgin, Inhaberin Pflegedienst Sezgin, Erol Aydin, Inhaber Privat Shirt GmbH, Juweliersohn Ilker Disli, Kemal Karagöz von Mia e.V. - Migranten in Aktion und Mustafa Erdem Kaya, Schlachterei Kaya aus Wilhelmsburg berichteten, welche Angebote des AG Service' sie in Anspruch genommen haben, bzw. nehmen.

 

Marion Wartumjan im Interview mit Erol Aydin, Ilker Disli und Mustafa Erdem Kaya

 

"Ohne die Hilfe des Arbeitgeber-Service' wären wir nicht so schnell gewachsen", lobte Kemal Karagöz von der 2009 gegründeten Mia e.V. Dass jedoch auch der Arbeitgeber Service in Zeiten des demographischen Wandels keine Wunder vollbringen kann, machte die Erfahrung von ASM-Mitglied Erol Aydin deutlich.
Der Unternehmer, der drei Filialen betreibt, sagte: "Ich lasse meine Job-Angebote immer bei der Agentur für Arbeit veröffentlichen. Dieses Jahr habe ich aber nicht so viele Bewerbungen bekommen und keinen geeigneten Azubi einstellen können."

 

 

 

Hat sich für den Vorbereitungskurs auf die Ausbildereignungsprüfung angemeldet: Ilker Disli

Silvia Gripp vom Arbeitgeber-Service informiert Teilnehmende nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung.

Nach dem offiziellen Teil machten die Unternehmerinnen und Unternehmer sehr intensiv von der Möglichkeit Gebrauch, an Stehtischen bei einem Imbiss ihre individuellen Anliegen an die Mitarbeiterinnen des Arbeitgeber-Service' heranzutragen. Am Stand des ASM-Projektes "Neue Wege für KMU - Interkulturelle Öffnung in der Praxis" erhielten sie zudem Informationen zu den Beratungsangeboten für Betriebe, die das Projekt im Angebot hat. Fazit nach der dreistündigen Veranstaltung: Das Format hat sich bewährt und soll nach dem Willen der Beteiligten wiederholt werden.

 

 

 

Ausstellungseröffnung "My Black Skin" bei Hapag-Lloyd

Ein König aus Ghana, Akademiker und Künstler trafen am 4. Juni auf Vertreter der Schifffahrtsbranche. Ort dieses bunten Zusammentreffens war das Ballinhaus von Hapag Lloyd an der Binnenalster. Das norddeutsche Traditionsunternehmen war Gastgeber der Vernissage für die Ausstellung "My Black Skin - Schwarz. Erfolgreich. Deutsch". Die 120 Gäste wurden von Anthony Firmin, Vorstandsmitglied operatives Geschäft bei Hapag-Lloyd begrüßt. Firmin, der selbst vor 30 Jahren nach Deutschland eingewandert war, verdeutlichte in seiner Rede anhand von Zahlen, warum die Reederei der ideale Partner für das Ausstellungsprojekt ist: Hapag Lloyd hat 600 Büros in 113 Ländern, darunter 16 Länder des afrikanischen Kontinents, weltweit 11.500 Mitarbeiter und vor kurzem hat sich das Unternehmen mit der chilenischen Reederei CSAV zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss hatte auch den Ausschlag dafür gegeben, dass Hapag-Lloyd die von der Schauspielerin Dayan Kodua initiierte Ausstellung zeigt. Für sechs Wochen ist sie Mitarbeitern und Besuchern zugänglich und an zwei Tagen pro Woche auch der Öffentlichkeit (bis 16.7. dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr, Ballindamm 25, Erdgeschoss).

Die Internistin Susan, der Anwalt Iyare Allen Imasi und die Professorin Rose Baaba Folson (v.li.n.re.)

Als der erste große Ansturm vorbei war, nahmen sich einige Besucher die Zeit, die Porträts in Ruhe zu studieren.
Die Hamburger Künstlerin Tita do Rego Silva vor ihrem Porträt.

Start up-Gründerin und Botschafterin für Mode aus Afrika Beatrace A. Oola (re.) mit Dayan Kodua. Die Schauspielerin ist die Herausgeberin des Buchs „My black-skin“ und die Initiatorin der Ausstellung.
Mithilfe der finanziellen Unterstützung des Netzwerkes zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten – NOBI und der Hamburger Schulbehörde konnte Dayan Kodua die Ausstellung umsetzen.
Gäste während der Begrüßung von Anthony Firmin, Vorstandsmitglied operatives Geschäft bei Hapag Lloyd.

Viele der Protagonisten waren eigens aus Norddeutschland zu dem Event angereist. So kamen etwa aus Bremen Prof. Dr. Rose Baaba Folson und der Abgeordnete Elombo Bolayela sowie aus Kiel der Anwalt Iyare Allen Imasi. Sie und die anwesenden porträtierten Hamburger hatten sich zuletzt beim Release des Buches "My Black Skin - Schwarz. Erfolgreich. Deutsch" im April letzten Jahres gesehen. Die Ausstellung zeigt die Aufnahmen des Fotografen Thomas Leidig aus dem Text-Bildband. Autorin Susanne Dorn hat ihre ausführlichen Porträts über beruflich erfolgreiche Deutsche mit afrikanischen Wurzeln aus dem Buch für die Ausstellung in Kurzform gefasst. Schon beim Entstehen des Buches hatte Dayan Kodua die Idee, darauf basierend eine Wander-Ausstellung zu konzipieren. Nach dem Auftakt bei Hapag Lloyd sind weitere Orte angedacht und bereits jetzt steht fest, dass der NDR diese außergewöhnliche Ausstellung im Herbst zeigt. Finanzielle Unterstützung erhielt die Initiatorin vom IQ Ländernetzwerk Hamburg - NOBI und ASM-PR-Referentin Susanne Dorn ist bei der Akquise von Locations behilflich.

 

Auftaktveranstaltung zur neuen KAUSA Servicestelle Hamburg

Am 7. April 2015 konnten wir zum ersten Mal zu einer Veranstaltung im 2014 eröffneten modernen Handelskammer InnovationCampus einladen.
Vor 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellten Marion Wartumjan und Arzu Pehlivan, die Leiterinnen der seit Januar bei der ASM angesiedelten KAUSA Servicestelle Hamburg das Struktur-Projekt vor. Handelskammer Hamburg-Geschäftsführer Armin Grams, Leiter des Geschäftsbereichs Berufsbildung, hielt ein Grußwort. Anschließend referierte die aus Bonn angereiste Birgit Garbe-Emden von der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA), Programmbereich Jobstarter beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) über die KAUSA Servicestellen, die es bereits in 13 Bundesländern gibt.

Großer Andrang bei der Anmeldung zur Auftaktveranstaltung der KAUSA Servicestelle Hamburg.
ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan begrüßte die Teilnehmer. Fotos: Kingsley Tabot
Die 100 Stühle im Hörsaal des Handelskammer InnovationsCampus waren belegt.

Auch die Einstellungsberatung, MIGRATION der Polizei Hamburg informierte sich.Grußwort von Armin Grams, Geschäftsführer Leiter Geschäftsbereich Berufsbildung der Handelskammer Hamburg.
  
Abwechslungsreich machten die Veranstaltung Musiker der Shibly Band, ein Kurzfilm über Ausbildung mit Azubis und eine Podiumsdiskussion. An dem von ASM-Geschäftsführerin Marion Wartumjan geleiteten Gespräch nahmen Peter Gorzkulla-Lüdemann, Projektleiter Jugendberufsagenturen, der Unternehmer Erol Geyik und Irene Appiah von der Behörde für Schule und Berufsbildung teil.

Die 100 im Hörsaal aufgestellten Stühle waren lückenlos besetzt und nach dem offiziellen Teil suchten viele Lehrkräfte, Selbstständige, Ehrenamtliche von Migrantenorganisationen und Vertreter von Vereinen bei einem Glas Wein das Gespräch miteinander.
Birgit Garbe-Emden von der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) in Bonn, gab einen Überblick über das Förderprogramm.
1,5 Stunden Programm mit Musik zur Auflockerung zwischendurch boten wir den Gästen. Danach nutzten viele die Gelegenheit zum Austausch untereinander.

Arzu Pehlivan leitet die KAUSA-Servicestelle Hamburg gemeinsam mit Marion Wartumjan.
 

Neuauflage einer Erfolgsausstellung "Wir sind Hamburger"

Was ist für Sie typisch hamburgisch? Was bedeutet Heimat für Sie? Hier kommen Sie zu den Mini-Interviews, die wir mit den Porträtierten der Ausstellung „Wir sind Hamburger“ geführt haben.

Wir sind Hamburger von Jörg Müller auf Vimeo.

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