Seit 2007 führt die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger
Migranten e.V. (ASM) ein Projekt im Rahmen des Programms JOBSTARTER
erfolgreich durch. Ein Resultat ist die Gründung der Hamburger
Stiftung für Migranten. Jetzt hat ASM vom Bundesinstitut für
Berufsbildung den Auftrag erhalten, Ausbildungsbausteine in von
Migranten geführten Unternehmen zu erproben. Die Förderung
kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der
Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds).
In fünf Berufen wollen wir die Ausbildungsbausteine für
Altbewerber und An- und Ungelernte, insbesondere mit Migrationshintergrund,
in enger Einbindung an Migranten geführte Betriebe erproben.
Dabei werden wir mit beruflichen Schulen, der Handelskammer Hamburg
und der Agentur für Arbeit zusammen arbeiten.
Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen für den Einsatz
der Ausbildungsbausteine mit der Zielgruppe benachteiligte junge
Menschen und Betriebsinhaber mit Zuwanderungshintergrund zu erheben,
zu gestalten, zu dokumentieren, zu evaluieren und schließlich
zu transferieren.
Ziel des Projektes "Ausbildungsbausteine für Handel und
Dienstleistung" ist die Nachqualifizierung von jungen Erwachsenen
und die Erhöhung der Ausbildungsfähigkeit von Altbewerber/innen
durch eine starke Einbindung in betriebliche Abläufe in Unternehmen,
deren Inhaber über einen Migrationshintergrund verfügen.
Ausbildungsreifen Teilnehmern soll der Übergang in Ausbildung
gelingen. Mit der Erprobung von einzelnen Ausbildungsbausteinen
soll die Ausbildungsbereitschaft dieser Betriebe erhöht werden.